Jod ist ein essenzielles Spurenelement, das besonders während der Schwangerschaft, Stillzeit und bereits in der Phase des Kinderwunsches eine bedeutende Rolle spielt. Es ist unerlässlich für die Produktion der Schilddrüsenhormone, die wiederum zahlreiche Funktionen im Körper beeinflussen, darunter Wachstum, Gehirnentwicklung und Stoffwechsel.
Dennoch ist die Einnahme von Jod nicht ohne weiteres von alleine einschätzbar. Man sollte sich dringend vorher informieren um nicht überzudosieren. Jod wird auch über die Ernährung aufgenommen, daher sind die meisten Nahrungsergänzungsmittel, teilweise gefährlich, überdosiert.
Warum Jod wichtig ist
Während der Schwangerschaft steigt der Jodbedarf deutlich an. Die Schilddrüse der werdenden Mutter produziert mehr Hormone, um sowohl den eigenen Körper als auch das Baby optimal zu versorgen. Ein Mangel an Jod während dieser sensiblen Phasen kann langfristige Folgen haben, darunter Entwicklungsverzögerungen beim Kind, kognitive Defizite oder eine verminderte Leistungsfähigkeit der Mutter.
Schon in der Kinderwunschphase lohnt es sich, den eigenen Jodstatus zu überprüfen. Auch wenn hier noch kein zwingender erhöhter Bedarf besteht, kann eine ausreichende Versorgung mit Jod bereits vor Eintritt der Schwangerschaft sinnvoll sein, um den Körper optimal vorzubereiten.
Jodbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit:
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Kinderwunsch: 150 µg täglich (empfohlen)
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Schwangerschaft: 200–230 µg täglich
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Stillzeit: 260 µg täglich
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt schwangeren Frauen eine tägliche Zufuhr von 200 bis 230 Mikrogramm Jod. Viele Frauen erreichen diese Mengen allein durch die Ernährung jedoch nicht, weshalb Nahrungsergänzungsmittel mit Jod häufig empfohlen werden.
Wichtig: Der NRV (Nutrient Reference Value) ist ein empfohlener Referenzwert, an dem man sich orientieren sollte. Gemäß den aktuellen Höchstmengenvorschlägen der EU-Kommission und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollte die tägliche Gesamtaufnahme von Jod (inklusive Nahrungsergänzungsmittel) in der Schwangerschaft maximal 500 µg betragen.
Risiken einer Überdosierung
Es ist wichtig zu betonen, dass eine Überdosierung von Jod ebenso schädlich sein kann wie ein Mangel. Zu viel Jod kann die Schilddrüse überfordern und sowohl bei der Mutter als auch beim Baby gesundheitliche Probleme auslösen. Daher sollten Schwangere niemals eigenständig hochdosierte Präparate einnehmen, sondern immer Rücksprache mit ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin halten.
Wie deckt man den Jodbedarf sicher ab?
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Eine ausgewogene Ernährung mit jodhaltigen Lebensmitteln wie Meeresfisch, Milchprodukten und jodiertem Speisesalz.
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Nahrungsergänzungsmittel speziell für Schwangere, die sich am empfohlenen Tagesbedarf (NRV) orientieren.
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Regelmäßige Kontrolle der Schilddrüsenwerte durch den Frauenarzt.
Fazit
Jod ist ein unverzichtbares Spurenelement während Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit. Wichtig ist jedoch die richtige Menge: nicht zu wenig, aber auch keinesfalls zu viel. Halten Sie stets Rücksprache mit Ihrer ärztlichen Begleitung, um die ideale Versorgung zu gewährleisten und somit sich selbst und Ihrem Baby einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.
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